TB2 ist der Sender für das Leben in Biel/Bienne, im Seeland und im Berner Jura. Nah an den Menschen und ihren Geschichten, unabhängig, neugierig und eigensinnig. Die neue Marke soll informieren und gleichzeitig unterhalten, Gemeinschaft schaffen und die Eigenheiten einer aussergewöhnlich vielfältigen und zweisprachigen Region sichtbar machen.
Für einen Fernsehsender muss eine Brand Identity mehr können als auf Papier gut aussehen. Sie muss sich bewegen, klingen und auf unterschiedlichsten Screens funktionieren. Deshalb wurde die visuelle Identität von Anfang an als Motion Brand gedacht. Der Markentrailer übersetzt die Haltung von TB2 in Bewegtbild und führt erstmals durch die neue Welt des Senders: zweisprachig, überraschend, regional und selbstbewusst. Die Gestaltungsprinzipien finden ihre Fortsetzung in Studio-Screens, Sendungsintros, Outros, Bauchbinden, Social-Media-Formaten und weiteren On-Air-Elementen. Farben, Formen, Typografie, Fotografie und Bewegung folgen dabei nicht isolierten Regeln, sondern derselben Grundidee.
Das Ergebnis ist eine Identität, die nicht nur festlegt, wie TB2 aussieht, sondern vor allem ein Gefühl dafür schafft, wie sich TB2 anfühlt.
Eine Marke entsteht nicht aus einem Logo allein. Entscheidend ist, dass sich ihr Charakter in jedem Detail wiederfindet.
Mit Degular erhält TB2 eine markante, zeitgemässe und leicht eigenwillige Hausschrift. Eine expressive Farbpalette kombiniert kräftige Akzentfarben mit jeweils passenden, ruhigeren Sekundärfarben. So kann der Auftritt laut und unterhaltsam, aber genauso reduziert und journalistisch funktionieren.
Besonders wichtig ist die Bildwelt. Statt klassischer Hochglanzwerbung setzt TB2 auf eine unmittelbare, persönliche und teilweise bewusst rohe Ästhetik. Echte Menschen, echte Orte und scheinbar beiläufige Momente stehen im Zentrum. Die Inspiration kommt von der ursprünglichen Idee von Social Media: Menschen zeigen ihre Welt selbst, direkt und ohne grosse Inszenierung. Das Besondere steckt dabei oft im Alltäglichen.
Das neue TB2-Logo bildet den Ausgangspunkt für ein flexibles Gestaltungssystem. Ein zentrales Element ist die charakteristisch abgerundete Rechteckform rund um die «2». Ihre Proportionen erhält sie vom ursprünglichen 4:3-Format des Fernsehens.
Was früher der Röhrenfernseher war, ist heute der vertikale Smartphone-Screen. Diese Transformation wird Teil des Brandings: Die Form kann sich von 4:3 über 16:9 bis zu 9:16 verändern und verbindet damit Vergangenheit und Gegenwart des Mediums. Die charakteristisch abgerundeten Ecken bleiben dabei immer gleich und schaffen Wiedererkennung über alle Formate hinweg.
Der warme, organische Gradient innerhalb des Logos wird zum wiederkehrenden Markenelement. Die vielfältigen Farbverläufe bilden einen bewussten Gegenpol zur klaren Typografie und geben dem Auftritt Wärme, Bewegung und Lebendigkeit.